Selbstreflexion im Alltag

Wie du diese Fähigkeit für deine persönliche Entwicklung und Ziele nutzen kannst ohne in der negativen Gedankenspirale festzustecken.

Gerade wenn du im Moment keine Antwort hast, was als Nächstes gemacht werden soll oder kommt, oder bestimmte Bereiche im Leben nicht nach dem Plan und Vorstellungen laufen, oder das Gefühl verspürst etwas zu verändern, dann ist es vermutlich Zeit sich zurückzulehnen und nachzudenken.

Vorteile

Bestimmt hast du dich schon gefragt, wozu man selbst reflektieren soll. Hier habe ich mal ein paar Punkte aufgelistet:

  1. Sie führt zu mehr Selbsterkenntnis und fördert somit dein persönliches und berufliches Wachstum.
  2. Sie verbessert zwischenmenschliche Beziehungen, indem du dich in andere hineinversetzen kannst.
  3. Sie führt zum besseren Selbstmanagement, indem du dein eigenes Verhaltensmuster verstehst und dich besser kontrollieren kannst. Dadurch weißt du eher wie du dich in bestimmten Situation verhälst.
  4. Sie hilft dir klare Ziele zu setzen und Wege zu finden, wie du diese Ziele umsetzen kannst.
  5. Sie reduziert Stress und schützt dich vor Burnout, indem die Quelle für all den Stress herausgefunden wird und dazu die passende Lösung.
  6. Sie fördert Resilienz, indem man aus Rückschlägen lernt und besser mit Herausforderungen umgeht.
  7. Sie steigert dein Wohlbefinden, indem deine Erfolge und Stärken aufgezeigt werden und du gut genug bist so wie du bist.
  8. Sie fördert Kreativität und Hobbys, indem man unentdeckte Interessen und unkonventionelle Lösungen findet.

So funktioniert es

Wie du sehen kannst, gibt es sehr viele positive Punkte warum man damit anfangen soll. Und das Gute daran ist, dass man diese Fähigkeit entwickeln kann. Bevor du damit anfängst, gibt es noch ein paar Bedingungen:

1. Ort der Ruhe und Zeit für sich selbst finden

Du brauchst einen Ort, wo du ungestört und ohne Ablenkung nachdenken kannst. Die Umgebung sollte dich in einem Zustand bringen, wo du auch abschalten kannst. Und nimm dir auch so viel Zeit wie du brauchst.

2. Regelmäßig

Wie oft ist dir überlassen. Es kann täglich, wöchentlich oder auch nur monatlich sein. Wichtig ist, dass du es regelmäßig machst bis du eine Routine entwickelt hast. Mach dich aber selbst nicht fertig, wenn du ein paar Mal aus der Reihe tanzt. Wichtig ist nur, dass du es als einen lebenslangen Lernprozess betrachtest.

3. Selbstwahrnehmung

Jemand, der nur negativ über sich selbst spricht und denkt, kann meiner Meinung nach nicht ohne Hilfe von außen (z.B. von Freunden, Familie, Therapeut:innen) selbst reflektieren, ohne dass daraus eher selbstzerstörerische Gedanken aufkommen. Die Erkenntnisse, die daraus entspringen, bringen einem nicht voran.

Deswegen soll man sich auch nicht dafür schämen, Hilfe von anderen zu holen.

Welche Methoden gibt es?

Hier ist es wichtig, für sich selbst herauszufinden, welche Methode am besten zur Persönlichkeit und Lebensstil passt:

1. Tagebuch schreiben („Morgen- oder Abendseiten“)

2. Selbstgespräche führen

3. Visualisieren durch Mind-Mapping

4. Meditieren

5. Kreativ sein und Hobbys nachgehen

6. Mit anderen reden

7. Soloreisen und Retreats

8. Achtsamkeitsübungen

9. Sich an seine Lebensgeschichte erinnern und umschreiben.

Ich werde später anhand von Beispielen genauer auf die einzelnen Punkte eingehen.

Bis dahin kannst du schauen wie du mit dem Kocho Planner umgehen kannst: Beispiel 1.